Ich bin gesprungen.

Ich kann es heute noch kaum fassen, dass ich mich das getraut habe. Ein Fallschirmsprung stand nie auf meiner Bucket List.

Warum bin ich also trotzdem gesprungen?

Ich habe einen Freund zu seinem ersten Tandem-Sprung begleitet, um Fotos von diesem Erlebnis zu machen. Mit meiner großen Kamera durfte ich überall hin. Hinter die Kulissen, in die Schulungen, direkt auf den Landeplatz. Ich habe die euphorischen, leuchtenden Gesichter der Menschen gesehen, die gesprungen sind, und Vertrauen zu den Guides aufgebaut.

Als dann jemand abgesagt hat und ein Sprung frei wurde, habe ich – vorlaut wie ich nunmal bin – gesagt: „Wenn ich nicht zu schwer wäre, würde ich ja auch springen.“ Es hat sich dann schnell rausgestellt, dass ich gewichtsmäßig noch in der Toleranzzone lag. Ohne das Gesicht zu verlieren, wäre ich da nicht mehr rausgekommen. Also bin ich gesprungen. Und es hat riesigen Spaß gemacht.

Wenn Du Dich damit beschäftigst, was Dir Angst macht, verliert die Angst an Macht.

Seit über 30 Jahren beschäftige ich mich mit dem kontinuierlichen Wandel in der Kommunikation. Obwohl der Wandel das einzig Beständige in unserem Leben ist, kommen die wenigsten Menschen zu jeder Zeit mit Veränderungen zurecht.

Kommen negative Erfahrungen mit Change dazu, bauen sich unwillkürlich Ängst auf. Sie verhindern wiederum, dass wir überhaupt offen sind, uns damit zu beschäftigen. Die Offenheit gegenüber neuen Kommunikations-Möglichkeiten ist für Kommunikatoren aber überlebenswichtig.

Die Zukunft der Kommunikatoren liegt mir am Herzen

Paul Watzlawick sagte: „Wir können nicht nicht kommunizieren.“ – Richtig! Aber leider können wir hervorragend aneinander vorbei kommunizieren. Manchmal verstehen unsere Zielgruppen die Inhalte nicht, mal kommt die Message erst gar nicht bei ihnen an, weil sie über andere Kommunikations-Kanäle kommunizieren.

Wenn Du Deine wichtigen Zielgruppen nicht mehr erreichst, weil sie andere Kanäle in der Kommunikation bevorzugen, dann redet ihr aneinander vorbei. Für die Kommunikation mit Deinen Zielgruppen sind mehr Kommunikations-Kanäle, wie sie durch neue Technologien – etwa die Digitalisierung oder Künstliche Intelligenz – entstehen, sogar ein Vorteil.

Studien gehen von sechs Kontaktpunkten – „Touchpoints“ – aus, bevor wir ein Thema überhaupt richtig ernst nehmen. Deine Zielgruppen reagieren besser darauf, wenn sie die Informationen mehrmals über unterschiedliche Touchpoints erreichen. Und das ist selbst bei der internen Kommunikation so.

Eigentlich großartig: Mehr Kommunikations-Kanäle bieten uns mehr Touchpoints! Sie machen die Kommunikation wirksamer! Aber auch deutlich aufwendiger.

Denn kannst Du über jeden Kommunikations-Kanal die gleichen Inhalte mit dem gleichen Wording nutzen? Leider, nein. Du kannst auch nicht einfach hergehen und einen Kommunikation-Kanal gar nicht mehr bedienen. Denn kein Kommunikations-Kanal fällt durch das Aufkommen eines anderen Kanals komplett weg. Ein echtes Dilemma, das sich nur durch die kontinuierliche Weiterentwicklung lösen lässt.

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Kommunikations-Wissenschaftlerin, Unternehmerin, Transformational-Speakerin, Bestseller-Autorin

Kommunikations-Wissenschaftlerin Gabriele Horcher ist eine gefragte Expertin zur Zukunft in der Kommunikation. Seit 30 Jahren ist Gabriele Horcher (Jahrgang 68) als Kommunikations-Expertin in der IT- und Hightech-Branche tätig. Heute ist sie geschäftsführende Gesellschafterin einer Kommunikations-Agentur. Sie hält Vorlesungen an Universitäten, Hochschulen und Weiterbildungsstätten. Als Keynote-Speakerin begeistert Gabriele sowohl bei Events von Unternehmen und Verbänden als auch bei Messen und Kongressen.


Erfahrungen & Bewertungen zu Gabriele Horcher