AI@media: Die Zukunft des Digital Publishing

 In Know-How

Bei der Digitalkonferenz AI@media ist Künstliche Intelligenz eines der zentralen Themen unserer Zeit im Publishing. Keine Branche, keine Abteilung und kein Entscheider bleibt davon unberührt.

AI@media möchte einen Blick auf die Anwendungsfelder und hinter die Kulissen werfen. Wir beantworten die Frage, wo KI wirklich sinnvoll ist und wie Unternehmen aus der Kommunikations- und Medienbranche von anderen lernen können. Am ersten Konferenztag bietet AI@media zahlreiche Fach-Vorträge. Am zweiten Konferenztag besteht die Möglichkeit in Deep-Dive-Workshops, einzelne Themen zu vertiefen. Ein Highlight der AI@media ist die Transformational-Keynote „Die Zukunft des Digital Publishing: KI – (R)Evolution in der Kommunikation“ von Gabriele Horcher, die Sie am 17.09.2021 von 10:00 bis 10:50 Uhr live miterleben können.

Hier schon einmal die fünf Meilensteine zur Zukunft des Digital Publishing:

 

Publishing 1.0: Prozesse

Sie haben verbindliche Prozesse für Auswahl, Recherche, Erstellung, Freigabe-Workflow und Veröffentlichung auf unterschiedlichen Kanälen (Owned-, Earned-, Paid-Media) für unterschiedliche Rollen (Text-Redaktion, Bild-Redaktion, Audio-/Video-Redaktion) festgelegt. Jeder weiß – zu jeder Zeit –, was zu tun ist.

 

Publishing 2.0: Automatisierung

Sie nutzen Microsoft 365 oder spezifische Redaktions-Programme, um Prozesse und Workflows zu unterstützen. Ihre Website fußt auf einem Content-Management-System. Ihre Inhalte sind SEO-optimiert. Sie setzen Lösungen für E-Mail-Marketing oder Marketing-Automation ein. Auch für das Ausspielen von Contents auf Social Media nutzen Sie Planungs- und Distributionstools. Sie wägen sogar ab, ob Ihnen der Einsatz eines Autoresponders, eines vorgefertigten Chatbots oder einer automatisierten Schnittstelle zu einem Text-to-Speech-Tool hilfreich sein kann.

 

Publishing 3.0: Nutzung von KI-Tools/-Lösungen

Sie haben verstanden, dass Automatisierung Ihre wiederkehrenden Prozesse vereinfacht. Sie vertrauen Technologie. Deshalb nutzen Sie auch Apps. Sie experimentieren mit Augmented-, Mixed- oder Virtual-Reality. Und testen, ob der Einsatz von KI-Tools bei unterschiedlichen Prozessen wie der Content-Erstellung oder -Distribution sinnvoll ist. Sie halten sich über neue Technologie auf dem Laufenden. Gegebenenfalls haben Sie schon eine Watchlist mit Zukunfts-Kommunikations-Technologien erstellt, die für Sie spannend sind . Diese prüfen Sie regelmäßig hinsichtlich ihrer Einsatzfähigkeit.

 

Publishing 4.0: KI-Kommunikation in Echtzeit

Sie setzen KI auch als Rückkanal ein. Das heißt, Sie tracken das Verhalten Ihrer Zielgruppe. Etwa über das Klickverhalten oder die Gefühlserkennung durch Auswertung von Sprache beziehungsweise Mimik. Sie passen Ihre Inhalte und Angebote situativ der Reaktionen Ihrer Zielgruppe entpsrechend an.

Sie stellen Ihre Inhalte nicht nur als vorgefertigte Text-, Bild-, Audio- und Videobeiträge zur Verfügung. Ihre Zielgruppe kann auch eine Open-End-Konversation mit Ihrer KI über Ihre Inhalte führen.

 

Publishing 5.0: KIs kommunizieren mit KIs

Ihre Zielgruppen setzen selbst KI ein, um Informationen zu recherchieren, sich über ein Thema auf dem Laufenden zu halten oder zu kommunizieren. Sie stellen Schnittstellen zur Verfügung. Diese ermöglichen Ihrer KI ermöglicht, sich direkt über Daten mit der Zielgruppen-KI auszutauschen, Entscheidungen zu treffen und Transaktionen durchzuführen. Einzelne lassen eine direkte Kommunikation über eine Brain2Brain-Schnittstelle zu, bei der Sie das sehen, was sie sehen. Das fühlen, was sie fühlen.