AI@media: Die Zukunft des Digital Publishing am 17.09.2021

 In Referenz

Bei der Digitalkonferenz AI@media war Künstliche Intelligenz eines der zentralen Themen im Publishing. Keine Branche, keine Abteilung und kein Entscheider bleibt zukünftig davon unberührt.

AI@media hat einen Blick auf die Anwendungsfelder und hinter die Kulissen geworfen. Die Digitalkonferenz hat sich mit der Frage beschäftig, wo KI wirklich sinnvoll ist und wie Unternehmen aus der Kommunikations- und Medienbranche von anderen lernen können.

In meinem Vortrag habe ich Beispiele für die Zukunft der Kommunikation anhand vier der fünf Meilensteine des Digital Publishing gegeben:

 

Publishing 1.0: Prozesse

Sie haben verbindliche Prozesse für Auswahl, Recherche, Erstellung, Freigabe-Workflow und Veröffentlichung auf unterschiedlichen Kanälen (Owned-, Earned-, Paid-Media) für unterschiedliche Rollen (Text-Redaktion, Bild-Redaktion, Audio-/Video-Redaktion) festgelegt. Jeder weiß – zu jeder Zeit –, was zu tun ist.

 

Publishing 2.0: Automatisierung

Du nutzt Microsoft 365 oder spezifische Redaktions-Programme, um Prozesse und Workflows zu unterstützen. Deine Website fußt auf einem Content-Management-System und die Inhalte sind SEO-optimiert. Du setzt Lösungen für E-Mail-Marketing oder Marketing-Automation sowie für die automatische Übersetzung ein. Auch für das Ausspielen von Contents auf Social Media nutzt Du Planungs- und automatisierte Distributionstools. Du wägst sogar ab, ob der Einsatz eines Autoresponders, eines Softwareroboters, eines vorgefertigten Chatbots oder einer automatisierten Schnittstelle zu einem Text-to-Speech- oder Speech-to-Text-Tool hilfreich sein kann.

 

Publishing 3.0: Nutzung von KI-Tools/-Lösungen

Du hast verstanden, dass Automatisierung Deine wiederkehrenden Prozesse vereinfacht. Du vertraust Technologie. Deshalb nutzt Du auch Apps. Du experimentierst mit Augmented-, Mixed- und Virtual-Reality oder Fake. Und testest, ob der Einsatz von KI-Tools bei unterschiedlichen Prozessen wie der Content-Erstellung oder -Distribution sinnvoll ist. Du hältst Dich über neue Technologie auf dem Laufenden und hast ggf. schon eine Watchlist mit Zukunfts-Kommunikations-Technologien erstellt, die für Dich spannend sind und die Du regelmäßig auf ihre Einsatzfähigkeit hin prüfst.

 

Publishing 4.0: KI-Kommunikation in Echtzeit

Du setzt KI auch als Rückkanal ein. Du trackst das Verhalten Deiner Zielgruppe über das Klickverhalten, über die Gefühlserkennung durch Auswertung von Sprache, Mimik oder anderer Körper-Reaktionen. Du passt Deine Inhalte und Angebote situativ aufgrund der Reaktionen Deiner Zielgruppe an.

Du stellst Inhalte nicht nur als vorgefertigte Text-, Bild-, Audio- und Videobeiträge zur Verfügung. Sondern Deine Zielgruppe kann auch mit Deiner KI eine Open-End-Konversation – einen Dialog – zu Deinen Inhalten führen.

 

 

Publishing 5.0: KIs kommunizieren mit KIs

Deine Zielgruppen setzen selbst KI ein, um Informationen zu recherchieren, sich über ein Thema auf dem Laufenden zu halten oder zu kommunizieren. Du stellst Schnittstellen zur Verfügung, die es Deiner KI ermöglichen, sich direkt über Daten mit der Zielgruppen-KI auszutauschen, Entscheidungen zu treffen und Transaktionen durchzuführen.

Einzelne Deiner Zielgruppe lassen eine direkte Kommunikation über eine Brain2Brain-Schnittstelle zu, bei der sie das sehen, was Du siehst. Das fühlen, was Du fühlst.

 

Stimmen des Veranstalters

 

Auszug des Deep-Dive können Sie auf Youtube sehen.