KI Marketing: KI-Agenten und KI-Klone im Einsatz für digitale Barrierefreiheit
KI Marketing: KI-Agenten und KI-Klone im Einsatz für digitale Barrierefreiheit
Ob eine Unternehmenswebsite dem neuen Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) nach barrierefrei gestaltet sein muss, hängt davon ab, ob Verbraucher:innen auf der Seite eine App, einen Webshop oder die Möglichkeit finden, digital mit dem Unternehmen zu kommunizieren. Doch für Kommunikatoren sollte es nicht entscheidend sein, ob ein Unternehmen rein rechtlich gesehen unter das BFSG fällt. Wichtiger ist die Frage, ob die relevante Zielgruppe der Menschen mit einer dauerhaften, temporären oder auch nur situationsbedingten Beeinträchtigung wirklich ausgeschlossen werden soll. Unternehmen können entweder die vom Gesetz vorgeschriebenen Mindestanforderungen an digitale Barrierefreiheit umsetzen – oder Sie nutzen den Anlass, um ihre Kommunikation neu zu denken und mit KI-Agenten und KI-Klonen zukunftsfähig zu machen.
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Was sind KI-Agenten?
In den letzten Jahren haben viele Unternehmen verschiedene generative KI-Modelle getestet und eingesetzt. Je nachdem, was eine künstliche Intelligenz generieren soll, wird ein bestimmter Algorithmus, maschinelles Lernen oder ein neuronales Netz eingesetzt. So kann eine KI die spezifische Aufgabe schneller erledigen als jeder Mensch. Aber eben nur diese eine spezifische Aufgabe. Eine andere Aufgabe erfordert einen anderen spezifischen Algorithmus, maschinelles Lernen oder ein neuronales Netz. KI-Agenten kombinieren nun verschiedene KI-Technologien. So können KI-Agenten eine ganze Reihe unterschiedlicher Aufgaben in der richtigen Abfolge erledigen.
Was sind KI-Klone?
Ein digitaler Klon ist ein neuer, innovativer Kommunikationskanal. Er eröffnet heute schon die Möglichkeit, einer virtuellen Interaktion von Internet-Nutzern mit den Inhalten von Websites. Der Klon wird individuell trainiert. Für das Training werden die eigenen, digitalen Inhalte genutzt – in Form von Text, Bild, Audio oder Video. Zum Training ist der Upload von Word- oder PDF-Dateien, MP3-/MP4-Dateien oder sogar ganzer Webseiten möglich. Das Training passiert mithilfe der großen Sprachmodelle ChatGPT, Claude und/oder Gemini.
Nutzer:innen können dem digitalen Klon ihre individuellen Fragen stellen – schriftlich oder mündlich, in ihrer Landessprache, ohne spezielle Sprachbefehle zu kennen. Sie erhalten die Antwort als Sprache und/oder Text. Eine der wesentlichen Anforderung des BFSG, alle Inhalte über zwei Sinneskanäle zugänglich zu machen, ist damit erfüllt. Doch es ergeben sich noch weitere Vorteile für Menschen mit und ohne Behinderungen.