Steel market: „How Agentic AI is shaping the future of the steel trade“

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Steel market veröffentlicht: How Agentic AI is shaping the future of the steel trade

Das Magazin steel market (Ausgabe 01/2026) hat den Beitrag „How Agentic AI is shaping the future of the steel trade“ von Gabriele Horcher in der Rubrik „Trade & Service – Artificial Intelligence“ veröffentlicht. Hier finden Sie die Zusammenfassung:

Viele Unternehmen erwarten von Künstlicher Intelligenz mehr Effizienz, höhere Qualität und kürzere Innovationszyklen. Gerade im komplexen Stahlhandel, der zudem unter Fachkräftemangel leidet, soll KI die Arbeit erleichtern und fundiertere Entscheidungen ermöglichen. Konventionelle KI‑Agenten, die auf großen Sprachmodellen beruhen, liefern hier jedoch wenig Mehrwert. Stattdessen gewinnt das Konzept der Agentic AI an Bedeutung: KI‑Agenten werden über ein firmenspezifisches Corporate Brain gesteuert. Die Agenten unterstützen Vertrieb, Beschaffung und Betrieb, indem sie Prozesse auf Basis dieser Wissensbasis automatisieren.

Auf den Folgeseiten wird erläutert, dass KI‑Agenten erst dann effektiv sind, wenn sie auf das konsolidierte Wissen des Unternehmens zugreifen können. Dieses Corporate Brain fungiert als zentrales Nervensystem – es denkt, die angeschlossenen Agenten handeln. Besonders im Stahlhandel, wo Materialgüten, Normen, Wärmebehandlungen und Toleranzen eng miteinander verknüpft sind, ist ein solches systematisches Wissen entscheidend. Viele Regeln und Erfahrungswerte liegen bisher in Excel‑Tabellen, E‑Mails oder in den Köpfen erfahrener Mitarbeitender. Ein firmeneigenes Corporate Brain sammelt und strukturiert dieses Wissen und führt die Agenten dadurch zielgerichtet.

Der Artikel warnt vor den Risiken des Einsatzes von US‑basierten LLM‑Plattformen: Sie bergen Gefahren für die Datensouveränität und erfüllen oft nicht die EU‑DSGVO. Stattdessen setzen deutsche Technologieunternehmen wie Aiconiq GmbH auf Unternehmenslösungen, bei denen das Wissen vollständig in der Kontrolle des jeweiligen Unternehmens bleibt. Ein praktisches Beispiel zeigt die Kooperation von Markmann + Müller mit Aiconiq, um mittelständischen Stahlhändlern KI‑gestützte Funktionen auf Basis individueller Corporate Brains bereitzustellen.

Im Abschluss wird betont, dass ein Corporate Brain nicht nur explizite Daten, sondern auch implizites Erfahrungswissen verknüpft und für KI‑Agenten nutzbar macht. Das Ergebnis ist eine koordinierte, agentische KI‑Architektur, die strategische Entscheidungen unterstützt, Innovationsprozesse fördert, Marketing und Vertrieb effizienter gestaltet und damit im Stahlhandel erhebliche Produktivitätsgewinne verspricht.