Konfessionslose Trauerrede

Gabriele Horcher: „Ein liebevoller und würdiger Abschied“

Viele Trauerredner bemühen Dichter und Denker, um der Trauerrede einen Rahmen zu geben. Gabriele Horcher zitiert lieber Sätze, die von dem verstorbenen Menschen selbst stammen. Sie erzählt über das Leben und Sterben, als hätte sie die Person ihr Leben lang gekannt.

Claudia F., Bestatterin

Was eine Trauerrednerin für Sie leisten kann

Eine Trauerrednerin ist eine sensible Begleiterin durch einen der schwersten Momente im Leben.

Sie spricht vor der Beerdigung mit den Angehörigen, hört zu, fragt nach Lebensgeschichten, besonderen Erinnerungen, Werten und Dingen, die die verstorbene Person ausgemacht haben. Daraus entwickelt sie eine sehr persönliche Trauerrede, die sowohl das Leben des Verstorbenen würdigt als auch den Hinterbliebenen Trost und Orientierung im Abschied gibt. Das ist Handwerk und Herzarbeit zugleich: Zuhören, Verstehen, Strukturieren, Erzählen. Und am Tag der Trauerfeier präsent und empathisch sein.

Die konfessionslose Trauerrednerin Gabriele Horcher gehört zu den Menschen mit Beeinträchtigungen und sitzt im Rollstuhl. Mit Ihrer ruhigen und freundlichen Art, begleitet sie Menschen beim Abschied von ihren Lieben.

Warum ich auch Trauerrednerin bin

Eine Freundin hatte mich vor eine neue Herausforderung gestellt. Ihre Mutter war gestorben und sie wollte eine konfessionslose Trauerfeier, einen liebevollen und würdigen Rahmen für den Abschied von ihrer Mutter.

Ich versprach ihr gleich, eine Trauerrednerin zu finden – doch das wollte sie nicht. Sie sagte: „Du findest doch immer die richtigen Worte“.

Bei dem bloßen Gedanken vor weinenden Menschen zu sprechen, wurde mir ganz elend. Vor meinem geistigen Auge sah ich mich selbst die Fassung verlieren und bei der Trauerrede in Tränen ausbrechen.

„Das kann ich nicht“, erwiderte ich. „Doch das kannst Du“, sagte meine Freundin.

Ich habe mir daraufhin sehr viel Zeit für die Vorbereitung der Trauerrede genommen. Immer wenn ich gemerkt habe, dass ich schon beim Schreiben einen Kloss im Hals bekam, habe ich es umformuliert. Und besonders viel Angst hatte ich vor dem finalen Worten – dem Abschied am Grab.

Ich war so nervös wie selten vor einer Rede. Die halbe Stunde in der die Menschen in die Trauerhalle strömten, der Verstorbenen die Ehre erwiesen und der Familie ihr Beileid aussprachen, waren zunächst für mich kaum auszuhalten. Ich musste wegsehen, sonst hätte mir die Trauer den Hals zugeschnürt.

Dann kam das erste ausgewählte Lied und mein Einsatz. …
… Und da ist etwas bemerkenswertes passiert. Etwas, dass ich so nicht erwartet hatte: Die Trauernden entspannten sich. Sie lauschten, sie nickten, sie lächelten und sie weinten. Diese erstickende Trostlosigkeit war verschwunden.

Plötzlich verstand ich, was diese besondere Berufung ausmacht: Als Trauerrednerin habe ich die Möglichkeit, die Menschen getröstet und ein wenig glücklicher wieder gehen zu lassen. Das empfinde ich als ein unglaubliches Geschenk. Ich bin sehr dankbar darüber, diese Magie spüren zu dürfen. Deshalb bin ich heute Trauerrednerin.

Ihre Gabriele Horcher

Viele Trauerredner bemühen Dichter und Denker, um der Trauerrede einen Rahmen zu geben. Gabriele Horcher zitiert lieber Sätze, die von dem verstorbenen Menschen selbst stammen. Sie erzählt über das Leben und Sterben, als hätte sie die Person ihr Leben lang gekannt.

Claudia F., Bestatterin

Wenn Sie Unterstützung benötigen

Sie erreichen mich telefonisch per Signal oder WhatsApp unter der Mobilnummer 0172-9632896. Oder senden Sie mir eine E-Mail an gabriele@gabriele-horcher.de.

Obwohl ich mobil eingeschränkt und auf einen Rollstuhl angewiesen bin, kann ich Termine im ganzen Rhein-Main-Gebiet wahrnehmen. Für das Vorgespräch besuche ich Sie gerne. Sie erhalten die Trauerrede vorab, damit

Im Rahmen ist es möglich, aus der Trauerrede auch selbst individuelle Musikstücke zu erstellen, die dann bei der Trauerfeier abgespielt werden.

Zur Erinnerung erhalten Sie eine Mappe mit allen Texten

Sie spricht vor der Beerdigung mit den Angehörigen, hört zu, fragt nach Lebensgeschichten, besonderen Erinnerungen, Werten und Dingen, die die verstorbene Person ausgemacht haben. Daraus entwickelt sie eine sehr persönliche Trauerrede, die sowohl das Leben des Verstorbenen würdigt als auch den Hinterbliebenen Trost und Orientierung im Abschied gibt. Das ist Handwerk und Herzarbeit zugleich: Zuhören, Verstehen, Strukturieren, Erzählen. Und am Tag der Trauerfeier präsent und empathisch sein.

Die konfessionslose Trauerrednerin Gabriele Horcher gehört zu den Menschen mit Beeinträchtigungen und sitzt im Rollstuhl. Mit Ihrer ruhigen und freundlichen Art, begleitet sie Menschen beim Abschied von ihren Lieben.

Das Foto zeigt die konfessionslose Trauerrednerin Gabriele Horcher in ihrem Rollstuhl

Die konfessionslose Trauerrednerin Gabriele Horcher gehört zu den Menschen mit Beeinträchtigungen und sitzt im Rollstuhl. Mit Ihrer ruhigen und freundlichen Art, begleitet sie Menschen beim Abschied von ihren Lieben.